Feuchte-Messen - Fug und Bautenschutz

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Feuchte-Messen

Klima

Feuchtigkeits- / Widerstandsmessungen



Für die Messung der Oberflächenfeuchte von Bauteilen werden elektronische Messgeräte verwendet. Der ablesbare Skalenwert (Digits) kann anhand von Referenzwerten zur Orientierung und Beurteilung der Feuchtigkeit herangezogen werden. Sie unterteilen sich in die Kapazitive- und Widerstands- Feuchtigkeitsmessungen.
Kapazitive Feuchtigkeitsmessung (dielektrisch)


Dieses Messverfahren ermöglicht uns Messungen von Baustoffen bis zu einer Tiefe von max. 2 - 4 cm. Sie gehört damit zu den zerstörungsfreien Feuchtigkeitsmessverfahren wie auch die Radiometrie.
Der angezeigte Wert lässt sich nicht unmittelbar in den tatsächlichen Wert des Feuchtigkeitsgehaltes des jeweiligen Baustoffes umrechnen. Diese Messung eignet sich sehr gut zur Suche nach erhöhter Feuchtigkeit und zur Feststellung von deren Feuchtigkeitsausdehnung an unverkleideten Boden- und Wandflächen.

Bei dem angezeigten Messwert handelt sich hierbei lediglich um eine relativen Orientierungswert. Deshalb werden uns auch Vergleichsmessungen an trockenen Bereichen vorgenommen.
Laut Hersteller angaben gelten folgende Referenzwerte

Mit der MF-100 Sonde Oberflächenmessung
Für Holz - Trocken < 50 Digit
Ausgleichsbereich 50 - 80 Digit
Feucht > 80 - 100 Digit

Für Kellerraum Mauerwerk
Trocken < 60 - 80 Digit
Ausgleichsbereich > 81 - 90 Digit
Feucht > 91 - 100 Digit

Für Wohnraum Mauerwerk
Trocken < 25 - Digit
Ausgleichsbereich < 30 - 60 Digit
Feucht > 60 - 100 Digit

Widerstands- Feuchtigkeitsmessung
Wie das kapazitive Messgerät, beruht auch die Widerstands-Feuchtigkeitsmessung auf dem Zusammenhang von verändertem Stromfluss in trockenen und feuchten Baustoffen.

Mit Hilfe zweier Elektroden wird der elektrische Widerstand eines Baustoffes bestimmt. Der Widerstand verändert sich in Abhängigkeit der Feuchtigkeit des Prüfstoffes und wird am Messgerät als ein Zahlenwert (Digits) angezeigt.







Umrechnungstabellen ermöglichen unter Berücksichtigung verschiedener Baustoffe die Bestimmung der Messwerte.

Die verwendeten Elektroden sind hauptsächlich vom zu messenden Baustoff und dessen Zugänglichkeit abhängig. Oberflächen können mit verschiedenen Einschlagelektroden gemessen werden. Für tiefer gelegene Schichten, die für die Feuchtigkeitsmessung immer interessant erscheinen, eignen sich besonders Messsonden, die über Bohrlöcher oder Fugen in die Tiefe eingeführt werden können.

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